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19.11.2010
Mobilfunkanbieter drohen Apple: Keine Subventionen fürs iPhone mehr
- Anzeige - Apple arbeitet Gerüchten zufolge zusammen mit dem niederländischen Sim-Karten-Hersteller Gemalto an einer neuen iPhone-Generation, in der die Sim-Karte fest integriert sein soll. Apple würde dadurch unabhängiger von den Mobilfunkanbietern. Darüber zeigen diese sich nun sichtlich verärgert. Die Financial Times berichtet, dass führende europäische Mobilfunkanbieter Apple beschuldigen, die volle Kontrolle über Mobilfunk-Kunden erlangen zu wollen. Außerdem werde es durch die fest verbauten Sim-Karten einfacher, zwischen Mobilfunkanbietern zu wechseln. Die Mobilfunkanbieter drohen laut der Wirtschaftszeitung beim Verkauf von Tarifverträgen das Apple Handy nicht mehr zu subventionieren. Das iPhone 4 ohne Sim-Lock kostet im Apple Store aktuell 629 Euro (16 GB), beziehungsweise 739 Euro für die 32-GB-Variante. Mit einem Tarifvertrag von Mobilfunkanbietern gibt es das iPhone günstiger oder sogar gratis. Zeitgleich zur Veröffentlichung in der Financial Times gab die „Weltweite Industrievereinigung der GSM-Mobilfunkanbieter“ bekannt, eine Arbeitsgruppe eingerichtet zu haben, um einen neuen Standard für „Embedded Sim-Cards“ zu entwickeln. Möglicherweise wollen die Mobilfunkanbieter Apple zuvor kommen und einen Standard definieren, der ihnen einen stärkeren Zugriff auf die Kunden gewährt. Denn die Apple-Variante könnte so aussehen, dass in Zukunft sowohl iPhone als auch Sim-Karte über iTunes aktiviert werden und damit auch der Provider plus Vertrag innerhalb von iTunes ausgewählt wird. Die Mobilfunkanbieter hätten dann keinen direkten Kontakt zum Kunden mehr. - Anzeige -
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