ReederSilvio Rizzi
ab ab 2,39 Euro:
iOS
Android
Windows
Bewertung:
|
3
12.01.2011
Kleiner Button – große Wirkung: Reeder wird mit Update zum fast vollendeten RSS-Reader
- Anzeige - Wir haben es schon des öfteren erwähnt: Unsere Lieblings-App zum Lesen von RSS-Feeds ist Mobile RSS (3,99 Euro, App Store-Link für iPad; 2,39 Euro, App Store-Link für iPhone und iPod touch). Auch, wenn wir es ziemlich schändlich finden, dass die Macher der App, beim letzten iPad-Update das Reeder-Design nahezu vollständig kopiert haben. Das hätte für uns ein Grund sein können, für die alltägliche Nutzung zu Reeder zu wechseln. Doch an der Reeder-App (3,99 Euro, App Store-Link für iPad; 2,39 Euro, App Store-Link für iPhone und iPod touch) stört uns eine Sache, die eine dauerhafte Nutzung bisher nicht in Frage kommen ließ: Reeder übernimmt nicht die Reihenfolge von Ordnern und Feeds des Google-Readers. Ein Ordner, den wir im Google Reader am Computer an einer bestimmten Stelle finden, ist in Reeder an einer ganz anderen. Wer per RSS mal bei Google Reader im Browser und dann wieder in der Reeder-App liest, ist deshalb ständig verwirrt. Wie gesagt, wir haben Reeder deshalb bisher kaum verwendet. Mit dem gestrigen Update ist aber eine Funktion hinzugekommen, die uns neugierig macht. Ein grundsätzlicher Nachteil beim RSS-Lesen ist nämlich, dass im RSS-Feed häufig nicht der gesamte Inhalt angezeigt wird. Um nach einem Anreißer weiterzulesen, muss man auf die entsprechende Webseite wechseln. In-App-Browsen ist zwar mit so ziemlichen allen RSS-Apps mittlerweile möglich, aber dennoch dauert erstens das Laden der Seiten häufig lange und zweitens muss man sich auf jeder neuen Webseite erst orientieren und zum Inhalt zoomen. Reeder verspricht nun mit Version 2.3, selbst dann den ganzen Seiteninhalt in einer standardisierten Darstellung zu zeigen, wenn der Inhalte-Anbieter eigentlich nur den Anreißer zur Verfügung stellt. Reeder hat bei der Umsetzung dieses Features auf den empfehlenswerten Lesedienst Readability zurückgegriffen. Der justapps.de-Test zeigt: Das neue Feature funktioniert prima! Ein Beispiel: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung packt in ihren RSS-Feed lediglich Titel, Anreißer und ein kleines Bild. Wer mehr lesen will, musste bisher auf die Webseite wechseln. Bis die geladen ist, vergehen bei schlechter Datenanbindung (unterwegs!) gerne mal 30 Sekunden. Außerdem muss man sich nach dem Laden erst noch den Text herbei zoomen. Klickt man im Reeder nun beim Anreißer oben rechts auf das neu hinzu gekommene R-Symbol… … dann öffnet sich der Inhalt der Webseite als Text. Fazit: Die neue Funktionalität der Reeder-App, alle Inhalte einer Webseite zu lesen, ohne die Seite komplett laden zu müssen, überzeugt uns. Zumal die Reduzierung auf den Text das Lesen im Vergleich zur Webseiten-Darstellung vor allem bei den kleinen Displays von iPhone und iPod touch deutlich vereinfacht. Wenn jetzt noch die Sortierung von Ordnern und Feeds aus dem Google-Reader übernommen werden würde… Keine justapps.de-Nachricht mehr verpassen? Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter oder abonnieren Sie unseren RSS-Feed! - Anzeige -
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