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  21.03.2012

36 Euro für jedes Smartphone gehen an die GEMA

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, kommt nicht zur Ruhe. Neben Streitigkeiten mit Google ist eine „neue Ungerechtigkeit“ zu Tage geführt worden. Für die meisten Smartphones hierzulande gehen 36 Euro pauschal an die GEMA. Grund: Urheberrechtsverwertung.

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Natürlich kann man darüber streiten. Doch meine Meinung ist jetzt nicht gefragt. Fakt ist: „Für fast jedes Smartphone zahlt man 36 Euro Pauschalabgabe für Urheberrechtsverwertung, unter anderem an die GEMA.“ Das berichten heute die Kollegen von androidnext.de. Wie die Kollegen wussten wir bis heute, dass Nutzer für ihre gekauften Rohlinge, CD- sowie DVD- und Blu-ray-Brenner, Festplatten, Fotokopierer, Festplatten, USB-Sticks und Speicherkarten Gebühren, so genannte Kopierabgaben zahlen muss. Diese werden auf den eigentlichen Preis draufgeschlagen. Neu und seit 2011 in Kraft – für Smartphones werden ebenfalls diese Gebühren erhoben.

„GEMA sperrt keine Videos“

Zitat der Kollegen: „Im Einzelnen zahlt man 36 Euro für jedes Smartphone ab einer internen Speichergröße von 8 GB. Für Geräte mit weniger Speicher zahlt man nur 16 Euro, Handys ohne Touchscreen werden mit 12 Euro belastet.“ Diese Gelder werden natürlich nicht angelegt. Vielmehr werden sie an insgesamt vier Instanzen verteilt, die unter anderem die Rechte der Künstler vertreten und pro Jahr mit einer angerechneten Pauschale beglücken.

Auch wenn der Autor von androidnext.de noch auf YouTube aufmerksam macht, werde ich nicht näher darauf eingehen. Warum? Die Pressesprecherin beteuerte mir gegenüber, dass sie und ihr Arbeitgeber keine Videos sperrt. Bis das nicht juristisch geklärt ist, kommentiere ich diese Situation auch nicht. Aber rechnen darf man dennoch – wohlgemerkt, nicht alles kommt beim Künstler an.

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Markus Henkel

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